Gunnar Nanuk im WDR 2

 
 
Der Lüdenscheider Musiker Gunnar Nanuk möchte in seiner Heimat durchstarten.© Othlinghaus
20.05.19 07:00
 
Link WDR 2

Lüdenscheid - Der Musiker Günter Kopietz alias Gunnar Nanuk, der in seinen Werken auf effektvolle Weise elektronische Klänge mit Anleihen an die Weltmusik mischt, kann sich über immer mehr Resonanz auf sein künstlerisches Schaffen freuen.
So durchbrachen seine Stücke im Online-Musikdienst "SoundCloud" die Marke von 200000 Klicks, wobei viele Fans des Lüdenscheiders aus dem Ausland, zum Beispiel aus den USA, stammen.
Nun möchte Gunnar Nanuk auch in seiner Heimat Nordrhein-Westfale durchstarten. Ab Dienstag, 21. Mai, ist sein Song „Confused Musik“ im Rahmen des WDR 2-Formats „Szene im Westen“ im Radio zu hören.
Nanuk tritt damit gegen zwei weitere Künstler aus Nordrhein-Westfalen an, die ebenfalls Musik auf professionellem Niveau produzieren. Die Hörer können dann im Laufe der Woche auf der Website von WDR 2 für ihren Wochen-Favoriten abstimmen. „Confused Musik“ ist ebenso wie die Stücke der Mitbewerber ab Dienstag auch mehrfach im Radio zu hören.
 
Lüdenscheider Nachrichten im Studio
Günter Kopietz und Berta-Luisa Dette alias Beludé im hauseigenen Studio.© Othlinghaus

Lüdenscheid – Für Musik begeisterte sich der Lüdenscheider Günter Kopietz, der heute unter dem Künstlernamen Gunnar Nanuk elektronische Musik produziert, schon früh. Seine Stücke, die er heutzutage bei sich zuhause im eigenen Studio aufnimmt, veröffentlicht er überwiegend auf der Musiker-Plattform Soundcloud, wo einige seiner Arbeiten derzeit international auf große Resonanz stoßen: „Mein Song ,Confusing Music' wurde allein im letzten Monat rund 50 000 Mal von Menschen aus der ganzen Welt angeklickt.“
 
Bereits 1985 entdeckte er seine Vorliebe für dieses Genre, zum Beispiel für die Kompositionen des in dieser Zeit extrem erfolgreichen französischen Musikers Jean-Michel Jarre, für sich und verspürte den Drang, selbst ähnliche Musik zu produzieren. „Ich kaufte mir ein Keyboard und spielte in einer Band mit, aber mein Beruf machte mir eines Tages einen Strich durch die Musiker-Karriere“, erinnert sich Kopietz, der sich 2012 nach einer 40-jährigen Tätigkeit als leitender Angestellter dazu entschloss, wieder Musik zu machen – diesmal auf einem professionellen Level.